chris and mike
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NACHRICHTEN GREIFENSEE vom 19.6.08

40 Jahre Landenberg-Gesellschaft Greifensee

sl. Gut 400 Gäste kamen zur abendlichen Geburtstagsparty am vergangenen Samstag ins Festzelt auf der Schlosswiese. Mit den Klaviervirtuosen «Chris und Mike» hatte das Organisationskomitee um Präsident Erich Gujer ein Klanggeschenk der besonderen Art vorgesehen. Die hohen Erwartungen an die beiden Entertainer wurden mehr als erfüllt.

Erich Gujer verwies in seinem Willkommensgruss auf die Erfolgsgeschichte der Landenberg-Gesellschaft (LGG). Eine altersdurchmischte Mitgliedschaft wie auch Anlässe für alle Alterstufen dürften Teil der bewährten Rezeptur sein. Das anwesende Publikum mit Menschen von 7 bis 77 Jahren bestätigte seine Worte.

Witzig, klangstark und stimmgewaltig
Und dann starteten die beiden Brüder aus Wetzikon, «Chris und Mike» Keller, ihr aktuelles «Nightlive»-Programm. Mit flotten Sprüchen dirigierten sie zunächst das Publikum und ernteten so schon die ersten Lacher. Ohne Vorlauf oder Herantasten begann der Gig, fetzig, Zeltraum füllend, die beiden Musiker in die Tasten greifend, aufwühlend, unterstützt von zwei E-Gitarren, Schlagzeug, drei Bläsern und zwei Vocals. Das Publikum liess sich nicht lange bitten und begleitete klatschend, pfeifend und begeistert rufend die Session. Groove wechselte ab mit Blues, Boogie Woogie, Soul und Jazz, dazwischen rockig, Poppiges, meist Bekanntes, sodass die ersten Akkorde oft schon anerkennende Zustimmung des Publikums auslösten. «House of the Rising Sun» der Animals, «Take Me to the River» der Talking Heads oder «Eternity» von Robbie Williams gehörten ebenso zum Repertoire wie «Poor Boy’s Blues» von Barclay James Harvest oder der legendäre «Get your Kick on Route 66» von Nat King Cole.

Begnadete Musiker
Chris Keller, als Markenzeichen zu Sessionbeginn ganz in Weiss gekleidet, führte durch das Programm. Als ehemaliger Fernseh- und Radiomoderator wusste er mit lockerer Zunge sowohl die Zuhörenden wie auch die Bandmitglieder zu unterhalten und Stimmung zu machen. Mike Keller, der verbal ruhigere und drei Jahre jüngere, bestach immer wieder durch mitreissendes Spiel auf der Blues Harp, der Mundharmonika. Mal als Solo, mal im Dialog mit E-Gitarre, Schlagzeug und Saxophon. Als unbestrittene Meister am Klavier ergänzten sich Chris und Mike im Spiel, forderten sich heraus oder trieben sich gegenseitig an. Ihre Leidenschaft für die Musik war spürbar und fand den direkten Weg zum Publikum. Bewunderung für die Tasten-Akrobatik der beiden paarte sich bei den Zuhörenden mit dem Genuss am Konzert und riss einige Tanzwillige von den bebenden Sitzbänken. Drei Showblöcke mit Spiellängen von jeweils einer Dreiviertelstunde machten das Konzert zum absoluten Erfolg.

Grosses Helferaufgebot
Das Organisationskomitee der LGG hatte nicht nur mit «Freak ’n’ Hot Company» als bewährtes Verpflegungsteam Unterstützung gefunden. Zahlreiche Helferinnen und Helfer anderer Vereine und sonstige Freiwillige sorgten für den Zeltaufbau, die Versorgung der Gäste und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Unterhaltsamer, besser organisiert, begeisterter und harmonischer kann eine Geburtstagsfeier kaum verlaufen. Happy Birthday, LGG!

 

 
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